11.03.2015

SMB kann Umsatz kräftig steigern

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Auf dem Weg zum Anbieter von schlüsselfertigen Gesamtanlagen - SMB Industrieanlagenbau-Finanzchef und Miteigentümer Walter Krassnitzer präsentiert starkes Umsatzwachstum.

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Um 17 Prozent hat die steirische SMB Industrieanlagenbau GmbH in Hart bei Graz ihren Umsatz steigern können. Vor allem das Geschäft mit den Stammkunden hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen. SMB ist weiterhin auf dem Weg hin zum Anbieter von schlüsselfertigen Gesamtanlagen.

Hart bei Graz. –
Der steirische Anlagenbauer SMB Industrieanlagenbau GmbH hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 17 Prozent auf 45,3 Millionen € steigern können – nach 38,6 Millionen € im Jahr davor. Im Durchschnitt hat das Unternehmen mit Sitz in Hart bei Graz im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, 120 davon waren Fremdpersonal. In der SMB-Gruppe – neben Töchtern in Deutschland, Serbien und der Slowakei zählt noch die 60-Prozent-Beteiligung an der SMB Pharmaservice GmbH in Wolfsberg in Kärnten dazu – belief sich der konsolidierte Umsatz auf 47 Millionen €.
Die SMB Industrieanlagenbau ist vor allem für Kunden im DACH-Raum – also Deutschland, Österreich und der Schweiz – tätig, auch wenn ein Teil der Anlagen aus Hart dann in alle Welt verschifft wird. Ein gutes Drittel des Umsatzes wird im Export erwirtschaftet.
 
Stammkunden als Stütze
SMB konnte sich vor allem im Geschäft mit den Stammkunden hervorragend behaupten. Zu diesen zählen Linde, Hitachi, Magna oder Voest. Für Linde hat SMB im Geschäftsjahr 2013/14 einen Großauftrag abgewickelt: Die Steirer lieferten den Stahlbau für fünf große Luftzerlegungsanlagen – mit ihnen werden Luftgase wie Sauerstoff oder Stickstoff gewonnen – nach Indien.
Aber nicht nur langjährige Geschäftsbeziehungen, sondern vor allem gute und motivierte Mitarbeiter unterstützten das Wachstum. „Es sind die Menschen auf allen Ebenen, die unseren Erfolg tragen“, ist SMB-Finanzchef und Miteigentümer Walter Krassnitzer überzeugt. „Wir legen Wert darauf, dass es für unsere Mitarbeiter möglichst große Entfaltungsmöglichkeiten gibt, darum ist bei uns auch die Eigeninitiative besonders gut entwickelt.“
Der allgemeine Industrieanlagenbau hat laut Krassnitzer rund ein Viertel zum Umsatz beigetragen, die Bereiche Stahlbau und Pharmaanlagen je 20 Prozent. Der Rest verteilt sich auf Anlagen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, industrielle Kälteanlagen und den Spezialrohrleitungsbau.
 
Auf dem Weg zum Gesamtanbieter
Die drei größten Geschäftsfelder allgemeine Anlagen, Pharma und Stahlbau sind auch die Wachstumskandidaten. „Speziell Gesamtanlagen, bei denen wir auch die Funktionsgarantie übernehmen, sind gefragt“, erklärt Krassnitzer. „Die Entwicklung hin zum Anbieter von schlüsselfertigen Gesamtanlagen ist ein langer und mühsamer Weg“, so der SMB-Finanzchef. „Man muss sich Kompetenzen und Referenzen erarbeiten, wir wollen aber genau dorthin und sind auch gut unterwegs.“
 
Entsprechendes Know-how habe man zum Beispiel durch den Einstieg bei der deutschen Liqmatic GmbH in München erworben. Krassnitzer: „Wir sind dort mit 35 Prozent an Bord. Eigentlich ist es eine Finanzbeteiligung, aber da das Unternehmen auf Steuerungstechnik spezialisiert ist, passt es auch technologisch gut zu uns.“
Insgesamt würden die Kunden immer stärker dazu tendieren, alles aus einer Hand zu wollen. „Genau in diesem Segment gibt es Bereiche, in denen noch nicht viel Konkurrenz da ist“, freut sich Krassnitzer. Das gelte insbesondere für kleine und mittlere Produktionslinien.
 
Preisdruck in der Branche
Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 erwartet Krassnitzer einen leichten Umsatzrückgang auf rund 40 Millionen €. Grund dafür sei der Preisdruck in der Branche. „Viele Anlagenbauer leiden derzeit an einer Unterauslastung und versuchen Auslastung zu gewinnen, koste es was es wolle. Gleichzeitig steht die europäische Industrie auf der Investitionsbremse.“ SMB selbst sei derzeit aber gut ausgelastet, auch der Ertrag stimme, so wie schon im vergangenen Geschäftsjahr, betont Krassnitzer.


Über die SMB Industrieanlagenbau GmbH
Das auf Anlagen- und Stahlbau spezialisierte Unternehmen in Hart bei Graz setzte im Geschäftsjahr 2013/14 – es endete am 30. September – 45,3 Millionen € um. SMB beschäftigt 300 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen Firmen aus dem Automobilbereich, der Pharmabranche, der Gasindustrie und der Lebensmittelindustrie. Das in der Öffentlichkeit wohl bekannteste Projekt von SMB ist das Tor der Sieger im Zielraum der Planai in Schladming.
Das „Familienunternehmen mit Konzernstruktur“ ist vor allem im deutschsprachigen Raum tätig. Die SMB Industrieanlagenbau wurde vor mehr als zehn Jahren im Zuge eines Management-Buy-Outs zur Gänze vom damaligen Management übernommen. CEO Johann Pein und CFO Walter führen das Unternehmen gemeinsam mit den beiden Prokuristen und designierten Nachfolgern Reinhard Rinofner und Thomas Pein. SMB hat Töchter und Beteiligungen in Deutschland, Österreich, Serbien und der Slowakei.
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