06.11.2014

SMB Industrieanlagenbau feiert 10 Jahre im neuen Eigentum

SMB-CEO Johann Pein (links) und Finanzvorstand Walter Krassnitzer

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November 2014, Hart bei Graz – 2004 übernahm das damalige Management des steirischen Anlagenbauers SMB das Unternehmen aus der Hand des MAN-Konzerns. In den zehn Jahren Führung durch die neuen Eigentümer hat der Anlagenbauer den Umsatz auf rund 40 Millionen € verdoppelt und den Export angekurbelt.
 
Vor zehn Jahren haben sich die leitenden Mitarbeiter des steirischen Stahl- und Anlagenbauers SMB dazu entschlossen, ihren Betrieb aus der zum MAN-Konzern gehörenden deutschen DSD Industrieanlagen GmbH herauszukaufen. Das „Projekt Kernöl“, wie der Management Buyout damals genannt wurde, hat sich im vergangenen Jahrzehnt zur absoluten Erfolgsgeschichte entwickelt.
 
„Wir sind von der ungeliebten Konzerntochter zu einem eigenständigen steirischen Paradeunternehmen geworden“, freute sich SMB-CEO Johann Pein bereits ein Jahr nach der Übernahme des Anlagenbauers. „Unser Entschluss, die drohende Schließung durch den Mutterkonzern oder den Verkauf an einen anderen Eigentümer nicht hinzunehmen und das Ruder selbst in die Hand zu nehmen war richtig“, ist Pein heute überzeugter denn je. Johann Pein hatte mit seinem Bruder Josef Pein (dieser hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen) und Finanzvorstand Walter Krassnitzer 2004 den Löwenanteil an SMB übernommen. Mit je neun Prozent stiegen auch drei leitende Mitarbeiter ein.
 
In den vergangenen zehn Jahren haben die neuen Eigentümer den Umsatz der SMB Industrieanlagenbau GmbH, wie der Anlagenbauer seit 2005 heißt, auf rund 40 Millionen € verdoppelt. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 230 auf 280. Das EBIT wuchs von 0,7 auf 1,4 Millionen €. Besonders stolz sind Krassnitzer und Pein auf den deutlich gewachsenen Exportanteil: Dieser stieg von einem Viertel auf rund die Hälfte des Umsatzes. Der Kernmarkt ist der D-A-CH-Raum.
Mit einer Stahlbautochter in Serbien, der SMB Novi Construction in Novi Sad ist man auch selbst im Ausland vertreten.  Diese wurde 2006 gegründet, ebenso wie die SMB Slovakia in Kosice. Im Inland betreibt SMB die SMB Pharmaservice GmbH in Wolfsberg in Kärnten.
 
Prestigeträchtige Aufträge
SMB hat in den zehn Jahren in privater Hand eine ganze Reihe prestigeträchtiger Aufträge abgewickelt. Der wohl augenfälligste ist das so genannte „Tor der Sieger“ in Schladming. Der markante Bogen aus Stahl prägt seit der Schi-WM 2013 den 
Zielbereich der Planai-Piste. Auch auf in der Öffentlichkeit weniger bekannte Projekte ist man in Hart bei Graz stolz. Dazu zählen unter anderen die Umbau der Fertigungsstraße für den Puch G bei Magna in Graz, der Fernwärmeausbau in Leoben oder eine Fertigungsanlage für Fresenius in Graz und die Kälteanlage für die Rudolfsstiftung in Wien.
 
Anlagen für die Pharmaindustrie und der Stahlbau machen heute rund die Hälfte des Geschäfts aus. Zu den Kunden zählen auch die Autoindustrie, Fruchtsaftaufbereiter und die Betreiber von Luftzerlegungsanlagen. 
„Unser Geschäft hat sich verändert“, schildert Krassnitzer die Entwicklung bei SMB. „Früher haben wir fast nur Anlagen montiert, heute sind wir viel stärker auch in der Planung tätig.“ Dieser Bereich soll auch weiter ausgebaut werden: Die Reise gehe in Richtung der Planung und Errichtung von schlüsselfertigen Anlagen aus einer Hand, schildert der SMB-Finanzchef.
 
SMB sei „ein Familienunternehmen mit Konzernstruktur“, erklärt Krassnitzer. „Wir sind dabei, die Schwelle vom KMU zum Großbetrieb zu überschreiten“, dafür müssten nun die Weichen gestellt werden. Den Grund für den Erfolg von SMB in den vergangenen zehn Jahren sehen Krassnitzer und Pein vor allem in den guten Mitarbeitern. „Wir haben ein eingespieltes, hoch motiviertes Team.“ Ein Pfeiler des Erfolgs sei auch die jahrelange Erfahrung im Anlagenbau. Krassnitzer: „Wir haben keine Patente, aber das, was wir machen, können wir sehr gut.“
 
Zünftiges Familienfest
Die zehn Jahre im Eigentum des Managements hat man bei SMB vor kurzem mit einem Familienfest für die Mitarbeiter entsprechend zelebriert. Runde Jubiläen gab es gleich mehrere: Neben zehn Jahren Management Buyout waren auch 25 Jahre SMB in der Steiermark und 20 Jahre SMB am Strandort in Hart zu feiern. CEO Johann Pein wurde vom Direktor der Wirtschaftkammer Steiermark, Karl-Heinz Dernoschegg bei dem Fest mit einer Ehrenurkunde für unternehmerische Leistungen für den Wirtschaftsstandort Steiermark ausgezeichnet.
Die Familien der SMB-Mitarbeiter konnten sich bei dem zünftigen Oktoberfest nicht nur an Spanferkel und Bier laben, sie wurden auch mit einer „Sondersendung mit der Maus“ über die Tätigkeiten von SMB informiert. Für die kleinsten Besucher gab es einen Spielebus und eine Hupfburg, die größeren Gäste konnten sich bei der SMB-Olympiade und einer Gokart-Bahn unterhalten.
 
 
Über SMB Industrieanlagenbau GmbH
Das auf Anlagen- und Stahlbau spezialisierte Unternehmen in Hart bei Graz setzte im Geschäftsjahr 2013/14 – es endete am 30. September – rund 40 Millionen € um. SMB beschäftigt 280 Mitarbeiter an Standorten in der Steiermark, Kärnten, Serbien und der Slowakei.
Zu den Kunden zählen Firmen aus dem Automobilbereich, der Pharmabranche, der Gasindustrie und der Lebensmittelindustrie. Das „Familienunternehmen mit Konzernstruktur“ ist vor allem im deutschsprachigen Raum tätig. Der Exportanteil liegt bei rund 50 Prozent.
 
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Die neue SMB-Firmenzentrale in Hart bei Graz
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PETER BICHLER
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